Pfarrkirche Enneberg
Die „Mutterkirche“ des Tals ist seit dem 13. Jahrhundert Pfarrsitz und bis heute Wallfahrtsort. Der geschnitzte Hochaltar mit dem Gnadenbild der Muttergottes stammt aus dem Pestjahr 1636.
Mitten in den Dolomiten: St. Vigil liegt so zentral, dass sich ganz Südtirol als Tagesausflug erkunden lässt. In einer halben Stunde sind Sie im Gadertal oder in Bruneck, in einer Stunde in Gröden, im Hochpustertal oder in Brixen.
Auf dieser Seite finden Sie die schönsten Ziele nach Gebieten geordnet: von Enneberg und dem Gadertal über Gröden und das Hochpustertal bis zu den Naturparks und den Städten Südtirols. Die Fahrzeiten gelten ab St. Vigil mit dem Auto und sind gerundet. Gerne helfen wir Ihnen an der Rezeption bei der Planung.
Gleich in der Nähe
Ladinische Kultur, alte Kirchen und Bergwiesen wenige Minuten vom Hotel entfernt.
Die „Mutterkirche“ des Tals ist seit dem 13. Jahrhundert Pfarrsitz und bis heute Wallfahrtsort. Der geschnitzte Hochaltar mit dem Gnadenbild der Muttergottes stammt aus dem Pestjahr 1636.
Das Besucherzentrum erklärt, wie die Dolomiten entstanden sind, und zeigt den Höhlenbären aus den Conturines.
Geschichte, Sprache und Sagen der Ladiner in einem Schloss mit Wurzeln im 13. Jahrhundert.
Entlang des Baches stehen alte Getreidemühlen, eine davon ist zu besichtigen. Ein leichter Spaziergang im Bergsteigerdorf Lungiarü.
Die Wallfahrtskirche von 1484 steht auf über 2.000 Metern direkt unter der Felswand des Heiligkreuzkofels. Im Sommer und Winter mit der Bahn erreichbar.
Der 2.875 Meter hohe Peitlerkofel lässt sich in vier bis fünf Stunden umrunden, eine der schönsten Touren im Naturpark Puez-Geisler.
Ladinische Dolomitentäler
St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein liegen zu Füßen von Langkofel, Sella und Geisler. Nach Wolkenstein sind es über das Grödner Joch ca. 1 Std. 10.
Die Dörfer des oberen Gadertals zwischen Puez, Sella und Lagazuoi sind bekannt für ihre Küche, von Sterne-Restaurants bis zu Hütten mit Tirtlan. Im Winter ca. 130 Pistenkilometer, im Dezember der Weltcup-Riesenslalom auf der Gran Risa in La Villa.
Seit dem 17. Jahrhundert schnitzen die Grödner Figuren, Krippen und Spielzeug, einst bis nach Amerika verkauft. Das Museum Gherdëina in St. Ulrich zeigt die Geschichte.
Die Seceda mit ihren schräg aufragenden Graten ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Dolomiten, mit Blick auf die Geislergruppe.
Der Langkofel und die mächtige Sellagruppe prägen das Tal. Rund um den Langkofel führt ein beliebter Wanderweg.
Die Weltcup-Abfahrt ist 3,4 Kilometer lang und berühmt für die Kamelbuckel, über die die Läufer weit durch die Luft springen.
Die berühmte Skirunde um die Sellagruppe über Grödner Joch, Sellajoch, Pordoi und Campolongo, im oder gegen den Uhrzeigersinn. Gleich mit dem Skipass von Dolomiti Superski.
Eine Skirunde rund um Gröden über Seceda, Col Raiser und Seiser Alm. Eine unterirdische Bahn in St. Ulrich verbindet die Skigebiete.
Durch das Edelweißtal hinauf zur Puez-Hütte auf knapp 2.500 Metern, mitten in einer Steinwüste wie auf dem Mond.
Ein leichter Rundweg über weite Almwiesen mit Blick auf Sella, Marmolada und Kreuzkofel, ideal für Familien.
Im Pustertal
Die bunte Stadtgasse lädt zum Bummeln ein. Im Schloss über der Altstadt zeigt das Messner Mountain Museum Ripa das Leben der Bergvölker der Welt.
Eine der schönsten Burgen Tirols mit 64 Räumen, davon 24 holzgetäfelt. Zu sehen bei einer Führung.
Drei Wasserfälle stürzen durch eine Schlucht, der obere rund 40 Meter tief. Ein Wanderweg führt direkt daran vorbei.
Sextner Dolomiten
Fahrzeiten ab St. Vigil mit dem Auto über den Furkelpass, gerundet.
Über eine Mautstraße von Misurina (ca. Ende Mai bis Oktober, nur mit Online-Reservierung) zur Auronzohütte, dann ein rund zehn Kilometer langer Rundweg um die drei Felstürme, ca. 3–4 Std. Ruhiger ist der Aufstieg aus dem Fischlein- oder Innerfeldtal bei Sexten.
Der türkisgrüne See unter dem Seekofel liegt im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Von Juli bis Mitte September ist die Zufahrt tagsüber nur mit Online-Reservierung möglich. Früh am Morgen ist es am schönsten.
Eine weite Hochalm auf rund 2.000 Metern mit Blick auf die Hohe Gaisl. Im Sommer ist die Auffahrt tagsüber gesperrt, ein Bus fährt hinauf.
Gustav Mahler verbrachte hier die Sommer 1908 bis 1910 und schrieb unter anderem „Das Lied von der Erde“. Im Sommer finden die Gustav-Mahler-Musikwochen statt.
Ein Spaziergang rund um den See dauert keine Stunde. Am Südufer liegt ein Feuchtgebiet mit vielen Wasservögeln.
Der Ort mit der romanischen Stiftskirche ist Ausgangspunkt für den Drauradweg und eines der Zentren des Skigebiets 3 Zinnen Dolomites.
Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser: Von Sexten aus zeigen die Gipfel die Tageszeit an, wenn die Sonne über ihnen steht.
Von Innichen an der Drau entlang bis Lienz in Osttirol, fast immer bergab. Zurück geht es bequem mit dem Zug, das Rad fährt mit.
Ein abwechslungsreicher Radweg durch Dörfer und Wiesen, ideal für Familien und E-Bikes.
Auf dem Monte Piana verlief im Ersten Weltkrieg die Front. Schützengräben und Stollen sind heute ein Freilichtmuseum, eine Stirnlampe hilft.
Rund 115 Pistenkilometer zwischen Helm, Rotwand und Haunold, mit Blick auf die Sextner Dolomiten. Gehört zu Dolomiti Superski.
Sieben Naturparks · ein Nationalpark
Ein Viertel des Landes unter Schutz: Südtirol hat sieben Naturparks und einen Anteil am Nationalpark Stilfserjoch. Sie reichen vom flaumeichenbewachsenen Süden bis zu den Gletschern am Ortler. Vier der Naturparks gehören zum UNESCO-Welterbe Dolomiten.
Karsthochflächen von Fanes, Sennes und Plätzwiese, der Pragser Wildsee und die Höhle des Conturines-Bären. Naturparkhaus in St. Vigil.
Die Zacken der Geislergruppe, die Puez-Hochfläche und der Peitlerkofel zeigen die Gesteinsschichten der Dolomiten wie ein offenes Buch. Naturparkhaus in St. Magdalena im Villnößtal.
Der älteste Naturpark Südtirols mit dem Schlern, den Felsnadeln von Santner und Euringer und den Türmen des Rosengartens. Naturparkhaus in Seis.
Die Drei Zinnen, der Haunold und die Sextner Sonnenuhr. Ausgangspunkte sind das Fischlein- und das Innerfeldtal. Naturparkhaus im Kulturzentrum Toblach.
Gletscher, Granitgipfel und der Antholzer See an der Grenze zu Osttirol. Höchster Gipfel ist die Dreiherrnspitze mit 3.499 Metern. Naturparkhaus in Sand in Taufers.
Der größte Naturpark Südtirols über Meran mit den Spronser Seen und dem Meraner Höhenweg. Naturparkhaus in Naturns.
Der einzige Naturpark ganz unter 2.000 Metern, mit mildem Klima, Flaumeichen und der größten Artenvielfalt aller Parks. Naturparkhaus in Truden.
Einer der ältesten Nationalparks der Alpen, rund um den Ortler, den höchsten Berg Südtirols. Rothirsche, Steinböcke und große Gletscher. Besucherzentren u. a. in Prad, Trafoi und Martell.
Tagesausflüge
Das Augustiner-Chorherrenstift wurde 1142 gegründet. Bibliothek, Kirche und eines der ältesten noch aktiven Weingüter der Welt.
Die älteste Stadt Tirols mit Dom, Kreuzgang voller gotischer Fresken und der Hofburg der Fürstbischöfe.
Über dem Künstlerstädtchen thront das Kloster Säben, einst Bischofssitz. Der Aufstieg dauert rund 40 Minuten.
Die größte Hochalm Europas unter Schlern und Langkofel. Tagsüber geht es mit der Seilbahn hinauf, die Straße ist für Autos gesperrt.
Im Archäologiemuseum liegt Ötzi, der Mann aus dem Eis, rund 5.300 Jahre alt und 1991 am Tisenjoch gefunden. Danach lohnt ein Bummel unter den Lauben.
Über 80 Gartenlandschaften auf zwölf Hektar, von April bis Anfang November geöffnet.